Siebdruckatelier

naehsalon_nahtlos_siebdruckatelier_pic2_400x428 Wolltest du schon immer mal Siebdruck ausprobieren aber die Theorie dahinter interessiert dich noch nicht so wirklich. Kennst du dich schon aus aber hast zu Hause keinen Platz um zu Drucken? Willst du gerne Merchendise für deine/n Band/Verein selber drucken?

Im Siebdruckatelier kannst du auch ohne Vorerfahrung ganz einfach tolle Drucke machen. Alles was du wissen musst lernst du in der einstündigen Einführung. Hast du schon den Siebdruckworkshop absolviert kannst du ohne Einführung direkt loslegen. Du kannst dich stunden- oder tageweise einmieten und ich bin immer in der Nähe um weiterzuhelfen.

Du kannst eigene Siebe mitbringen (max 70×53 cm) oder ein Leih-Sieb aus meinem Fundus verwenden (wird wieder gelöscht sobald es wieder benötigt wird). Außerdem habe ich immer A3 Siebe in verschiedenen Siebfeinheiten zu Verkauf auf Lager. Genauere Infos zu den Sieben und zum Belichtungsservice findest du hier.

Druckfarbe ist im Preis inkludiert

Ausstattung:

  • A3 Siebe in diversen Siebfeinheiten
  • Belichtungs- und Drucktisch bis A3
  • Auswaschbecken bis A3
  • wasserbasiertes Textil – Farbsystem für lasierenden und deckenden Druck*
  • Bügelpressen zum Fixieren der Textilfarbe

  • Preise:

    Ateliermiete:
    15€ pro Std
    75€ pro Tag (8 Std)

    Siebbelichtung:
    30€ pro Sieb (genauere Infos hier)

    Einführung ins Siebdruckatelier:
    35€ pro Person (ca. 1 Stunde)

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    * Farben:

    Ich habe vor allem Textilfarben, die auch ganz gut für Papier funktionieren. Grundsätzlich ist das Problem, dass wasserbasierte Farbsysteme (was anderes kann ich im Atelier aus div. Gründen nicht verwenden) dünne Papiere bei größeren Farbflächen wellen. Je dicker das Papier desto weniger problematisch.

    Farben mischen
    Wir können gerne gemeinsam Farbtöne abmischen, allerdings ist es relativ schwierig ganz genau auf eine Farbprobe hinzukommen bzw. hochdeckende strahlende Farben zu mischen. Außerdem muss man auch den Farbton des Papiers/Stoffes beachten und macht daher am besten Farbproben indem man einen kleine Tupfer Farbe aufträgt und z.B. mit dem Fön trocknet (Farbe dunkelt ab). Schwarz und Weiß sind da eher unkompliziert. Falls du einen ganz bestimmten Farbton drucken willst kannst du gern selber Textil-, Acryl- , Guache- oder sonstige wasserbasierte Farbe, die eine joghurtartige Konsistenz hat, mitnehmen & verwenden. Ich habe im Atelier Verzögerer vorrätig der schnelltrocknende Farben druckfähig macht.

    Haftung, Druckergebnis
    Zur Farbhaftung am Bedruckstoff kann ich dir nichts Definitives sagen, da es immer auf die Kombination aus vielen Parametern (Farbe, Sieb, Vorlage, Linienstärke, Zusammensetzung und Oberfläche des Bedruckstoffs, Drucktechnik, usw.) ankommt. Man kann das endgültige Ergebnis erst nach einem Testabzug beurteilen. Ist z.B. das Papier sehr glatt besteht die Chance dass es neben Haftungsproblemen, auch eher zu Farbpatzern bzw. verschmierten Kanten kommen kann. Bei Stoffen können raue Oberfläche (z.B. Strickware bzw. grober Jersey) oder hoher Kunstfaseranteil Probleme mit der Farbhaftung machen.

    Farbechtheit, Waschbeständigkeit
    Mein Textilfarbsystem ist mit einer Hitzefixierung ausgestattet. Nach vollständiger Trocknung (min. 8 Std bei Raumtemperatur) kann die Farbe durch 3 minütige Erhitzung auf über 140° Waschbeständig bis 40° gemacht werden. Dazu stehen im Atelier 2 Bügelpressen zu Verfügung. Normalerweise verwende ich sie auf 2 1/2 Bügelpunkte – ca. 180°. Der Stoff sollte das aushalten, sonst kann nicht hitzefixiert werden. Hat der Stoff einen recht hohen Kunstfaseranteil kann er normalerweise nicht heiß genug gebügelt werden. Hier gibt es weiters das Problem der Farbmigration. Es kann passieren, dass ein Teil der Kunstfaser-Färbung die Druckfarbe verändert (vor allem bei Hitzeeinwirkung). Eine Lösung für dieses Problem liefert die chemische Fixierung. Ab einer Farbmenge für ca. 20 Drucke (je nach Farbauftrag des Motives) kann ein Fixierungkatalysator verwendet werden der die Farbe innerhalb von 3 Tagen waschbeständig bis 40° macht. Die so angemischte Farbe kann 8 Std. verarbeitet werden, danach ist höchstens noch für Papierdruck geeignet. Wird der Druck anschließend noch hitzefixiert, kann sogar eine Kochfestigkeit der Farbe erreicht werden. Allerdings gilt auch bei der Farbfixierung, dass die Ergebnisse von sehr vielen Faktoren abhängen und nur durch Experimente und Testreihen garantiert werden können.

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